Spiegel unserer Leiden

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Spiegel unserer Leiden – Hèctor Parra
Oper in drei Akten (2027)
Nach dem Roman von Pierre Lemaitre
Dauer: 3 Std. 00 Min. mit 1 Pause
Sprache: Französisch
Übertitel: Französisch / Englisch

 

Was verbindet Louise, die junge Kellnerin aus der „Petite Bohème“, Raoul, einen skrupellosen Deserteur, Gabriel, einen integre Mathematiklehrer, und den geheimnisvollen Désiré, der abwechselnd als Sprecher des Informationsministeriums, Straßensänger und Priester auftritt? Der sogenannte „Sitzkrieg“ und die Niederlage von 1940, die jeder dieser vom Unglück gezeichneten Menschen auf seine Weise erlebt. Auf ihrer Odyssee über die Straßen des Exodus wird die Vergangenheit von Louises Mutter erhellt und offenbart unerwartete Verbindungen zwischen den Figuren.

 

Der Komponist Hèctor Parra greift den Erfolgsroman Spiegel unserer Leiden von Pierre Lemaitre auf und schafft eine lyrische Musik, in der sich Drama und Komödie verbinden. Seine Partitur speist sich ebenso aus der französischen Oper des 20. und 21. Jahrhunderts wie aus dem Chanson réaliste der 1930er Jahre bis hin zu den urbanen Musikformen, die deren Spiegel bilden.

 

Diese Uraufführung, ein Auftragswerk der Pariser Oper, wird von Mariame Clément inszeniert, die dem vielschichtigen und chorischen Werk einen realistischen Rahmen verleiht, als Spiegel unserer Gegenwart.

 

Programm und Besetzung

Vannina Santoni - Louise
Léo Vermot-Desroches - Désiré
Leigh Melrose - Raoul
Laurent Naouri - Monsieur Jules
Jérôme Boutillier - Fernand
Marie-Andrée Bouchard-Lesieur - Alice
Bastien Rimondi - Gabriel
Eugénie Joneau - Schwester Cécile
Julie Boulianne - Henriette Thirion
Yann Beuron - Monsieur de Varambon, Howsler

 

Orchester und Chor der Pariser Oper
Auftragswerk der Pariser Oper

 

Hèctor Parra - Musik (1976)
Jean-Luc Vincent - Libretto
Ingo Metzmacher - Musikalische Leitung
Mariame Clément - Inszenierung
Étienne Pluss - Bühnenbild
Bianca Deigner - Kostüme
Fabrice Kebour - Licht
Sébastien Dupouey - Video
Ching-Lien Wu - Chordirektorin

Pariser Oper Palais Garnier

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Agenturnummer: 4848428

 

Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.

Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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