Schwarze Perle, Meditationen für Josephine
September 2026 | ||||||
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Schwarze Perle: Meditationen für Josephine – Tyshawn Sorey
Musiktheater (2016)
Dauer: 1 Std. 50 Min., keine Pause
Sprache: Englisch
Übertitel: Französisch / Englisch
Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin, Joséphine Baker, die gefeierte Künstlerin des Paris der Goldenen Zwanzigerjahre, war weit mehr als das. Da war auch ihre Liebe zu Frankreich, wo sie als schwarze Frau eine Form der Befreiung fand, ihr Engagement in der Résistance sowie ihr Einsatz für die Bürgerrechte.
Anlässlich des 120. Geburtstags eröffnet die Pariser Oper 2026/2027 ihre Spielzeit mit einer Hommage in einer Inszenierung von Peter Sellars. Schwarze Perle enthüllt die innere Welt hinter dem strahlenden Lächeln von Joséphine Baker, die 2021 ins Panthéon aufgenommen wurde.
Die jazzige Partitur von Tyshawn Sorey, der die Musiker des International Contemporary Ensemble auf der Bühne dirigiert, unterstreicht den beispielhaften und inspirierenden Kampf einer Künstlerin, die Stereotype annahm, um sie aufzubrechen, und letztlich innerhalb einer auferlegten Identität Freiheit fand.
Programm und Besetzung
Julia Bullock - Joséphine Baker
Tyshawn Sorey - Klavier und Schlagzeug
Daniel Lippel - Elektrische Gitarre
Alice Teyssier - Flöte
Jennifer Curtis - Violine
Rebekah Heller - Fagott
Travis Laplante - Saxophon
International Contemporary Ensemble
Produktion geschaffen an der Dutch National Opera, Amsterdam
Tyshawn Sorey - Musik und musikalische Leitung (1980)
Claudia Rankine - Libretto und Dramaturgie
Peter Sellars - Inszenierung
Carlos Soto - Kostüme
James F. Ingalls - Licht
Marc Urselli - Ton
Michael Schumacher - Bewegungsmitarbeit
Pariser Oper Palais Garnier
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Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.
Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.
Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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