L´Histoire de Manon
Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
L´Histoire de Manon – Kenneth MacMillan
Ballett in drei Akten
Nach Abbé Prévost, Die Geschichte des Chevalier des Grieux und der Manon Lescaut
Dauer: 2 Std. 45 Min. mit 2 Pausen
„Manon ist ein sechzehnjähriges Mädchen, schön, lebenslustig und unfähig, den flüchtigen Genüssen zu widerstehen. Sie ist bezaubernd, aber amoralisch.“ So beschrieb der Choreograf Kenneth MacMillan die Heldin seines Balletts Manon, das auf dem berühmten Roman von Abbé Prévost basiert.
1974 im Royal Opera House uraufgeführt, gehört dieses große tragische Fresko seit 1990 zum Repertoire der Opéra national de Paris und zeigt die psychologische Feinheit, die Meisterschaft des erzählerischen Balletts sowie den ausgeprägten Theatersinn des britischen Choreografen.
Die prachtvollen Bühnenbilder und Kostüme von Nicholas Georgiadis sowie die Reinheit der Bewegungen spiegeln den Kontrast zwischen Manons bescheidenen Ursprüngen und der glanzvollen Welt wider, nach der sie strebt.
Zu Musik aus Werken von Jules Massenet entfaltet sich die leidenschaftliche Beziehung zwischen Manon und Des Grieux in erschütternder Intensität, von einer kleinen Herberge nahe Paris bis zu den Sümpfen von Louisiana.
Programm und Besetzung
Kenneth MacMillan – Choreografie und Inszenierung (1929–1992)
Jules Massenet – Musik (1842–1912)
Martin Yates – Musikalische Leitung
Martin Yates – Arrangements und Orchestrierung
Nicholas Georgiadis – Bühnenbild und Kostüme
Jacopo Pantani – Licht
Mit den Étoiles, Ersten Solotänzerinnen, Ersten Solotänzern und dem Corps de Ballet der Oper
Mit dem Orchester der Opéra national de Paris
Ouvertüre
Erster Teil – 45 Min.
Pause – 20 Min.
Zweiter Teil – 50 Min.
Pause – 20 Min.
Dritter Teil – 30 Min.
Ende
Pariser Oper Palais Garnier
.jpg)
RM Europa Ticket GmbH ist ein offiziell akkreditierter Wiederverkäufer der Opera National de Paris.
Agenturnummer: 4848428
Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.
Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.
Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

DE
EN
IT
FR
ES
RU
JP
RO
Sitzplan