Kinder des Paradieses
März 2027 | ||||||
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Kinder des Paradieses – José Martinez
Ballett in zwei Akten
Nach dem Drehbuch von Jacques Prévert und dem Film von Marcel Carné
Dauer: 2 Std. 30 Min. mit 1 Pause
Garance, Baptiste, Frédérick Lemaître – ebenso viele unvergessliche Namen für alle Generationen, die den Film Kinder des Paradieses von Marcel Carné (1945) gesehen haben. Im Jahr 2008 adaptierte der Étoile-Tänzer und Choreograf José Martinez das poetische Drehbuch von Jacques Prévert für ein Ballett, das er an der Opéra national de Paris schuf.
Zur romantischen Musik von Marc-Olivier Dupin, eigens für diesen Anlass komponiert, entfaltet sich die unmögliche Liebe zwischen Baptiste und Garance in einem imaginierten Paris der 1830er Jahre.
Von der fröhlichen Menge am Boulevard du Temple über die Kulissen einer Bühne bis hin zu einer Karnevalsszene – das Theater tritt in das Theater ein und überschreitet sogar den Saal, um während der Pause die große Treppe des Palais Garnier zu erobern.
Unter Einbeziehung von Tanz, Pantomime und Commedia dell’arte speist José Martinez seine choreografische Sprache aus der filmischen Dimension des Werks und erweist zugleich der Magie der Live-Aufführung seine Reverenz.
Programm und Besetzung
José Martinez – Choreografie und Adaption
Marc-Olivier Dupin – Musik (1954)
Kevin Rhodes – Musikalische Leitung
François Roussillon – Adaption
Ezio Toffolutti – Bühnenbild
Agnès Letestu – Kostüme
Pascal Neniez – Licht
Mit den Étoiles, Ersten Solotänzerinnen, Ersten Solotänzern und dem Corps de Ballet der Oper
Orchester der Opéra national de Paris
Pariser Oper Palais Garnier
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Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.
Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.
Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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