Innere Landschaften
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Innere Landschaften – Jean-Christophe Maillot | William Forsythe | Aszure Barton
Ballett
Dauer: 1 Std. 50 Min. mit 1 Pause
Die Vorstellung am 16. Okt. 2026 wird vom Défilé du Ballet eröffnet.
Unter dem Titel Innere Landschaften evoziert dieser Abend eine intime Suche und erforscht Emotionen sowie Bewegung in drei Stücken, von denen zwei neu ins Repertoire aufgenommen werden.
In Vers un pays sage (1995) erweist der Choreograf Jean-Christophe Maillot seinem Vater, dem Maler Jean Maillot, die Ehre. Zur mitreißenden Musik von John Adams entfalten die Tänzer eine Art schillernden Marathon in einer heiteren Explosion von Farben.
Aszure Barton gibt ihr Debüt an der Pariser Oper mit dem Schwarz-Weiß-Stück Busk (2009), dessen Titel sowohl auf den englischen Begriff für Straßenkunst als auch auf das spanische buscar („suchen“) anspielt. Zu Zigeuner- und Chormusik hebt die kanadische Choreografin die expressiven und virtuosen Möglichkeiten der Tänzerkörper hervor, mitunter an das Mimen erinnernd.
Schließlich verbindet sich die prägnante choreografische Handschrift von William Forsythe mit der Musik von David Morrow, um im Trio von Rearray eine brillante Variante über Thema und Variationen zu schaffen, die die Tänzer an ihre Grenzen führt.
Programm und Besetzung
Vers un pays sage – Neu im Repertoire
Jean-Christophe Maillot – Choreografie, Bühnenbild und Kostüme
John Adams – Musik (1947)
Dominique Drillot – Licht
Rearray – Nach der für Sylvie Guillem und das Sadler’s Wells Theatre (2011) geschaffenen Choreografie
William Forsythe – Choreografie, Szenografie und Kostüme
David Morrow – Musik (1952)
Dorothee Merg – Kostüme
Tanja Rühl – Licht
Busk – Neu im Repertoire
Aszure Barton – Choreografie
August Söderman, Camille Saint‑Saëns, Daniel Bélanger, Lev Ljova Zhurbin, Moondog, Slava Grigoryan – Musik
Nicole Pearce – Bühnenbild und Licht
Michelle Jank – Kostüme
Mit den Étoiles, Ersten Solotänzerinnen, Ersten Solotänzern und dem Corps de Ballet der Oper
Musik vom Band
Ouvertüre
Erster Teil – 30 Min.
Pause – 20 Min.
Zweiter Teil – 60 Min.
Ende
Pariser Oper Palais Garnier
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Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.
Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.
Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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