Die schlecht behütete Tochter

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Mai 2027
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La Fille mal gardée – Frederick Ashton
Ballett in zwei Akten
Choreografie nach Jean Dauberval
Dauer: 2 Std. 05 Min. mit 1 Pause

 

Ein Hahn und Hühner, Bauern mit Sensen, Kopftücher und Holzschuhe: So präsentiert sich die ländlich-idyllische Szenerie von La Fille mal gardée, in der die junge Lise, eine Bauerntochter, die in den Bauern Colas verliebt ist, immer wieder die Wachsamkeit ihrer Mutter überlistet, die sie gegen ihren Willen mit einem anderen, wohlhabenderen, aber einfältigen Mann verheiraten möchte.

 

Dieses älteste Ballett des klassischen Repertoires wurde im Juli 1789 am Grand Théâtre de Bordeaux uraufgeführt und ursprünglich von Jean Dauberval geschaffen. 1960 erhielt es in der Version von Frederick Ashton für das Royal Ballet in London neue Farben.

 

Seit 2007 im Repertoire der Pariser Oper, besticht die Choreografie durch ihre Frische und ihren bisweilen heiteren Witz. Als Virtuose erschafft Frederick Ashton eine Galerie unwiderstehlicher Figuren zu den Klängen von Volksliedern und Opéra-bouffe-Melodien und fügt hier und da eine zarte, poetische Liebesnote hinzu, die sich in der Feinheit eines rosafarbenen Satinbands verkörpert.

 

Programm und Besetzung

Frederick Ashton – Choreografie
Louis-Joseph Ferdinand Hérold – Musik (1791–1833)
Philip Ellis – Musikalische Leitung
John Lanchbery – Arrangements
Osbert Lancaster – Bühnenbild und Kostüme
Jean-Pierre Gasquet, Pascal Neniez – Licht

 

Mit den Étoiles, Ersten Solotänzerinnen, Ersten Solotänzern und dem Corps de Ballet der Oper
Orchester der Opéra national de Paris

Pariser Oper Palais Garnier

RM Europa Ticket GmbH ist ein offiziell akkreditierter Wiederverkäufer der Opera National de Paris.

 

Agenturnummer: 4848428

 

Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.

Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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